Weitere Bilder zu den News findest Du jeweils bei den Fotos.

Herbstcamp 2 - Saas Fee

15. - 18. Oktober 2018 - Swisssnowboard

Im zweiten Herbstcamp konnte ich erstmals aufeinem Snowboardcross trainieren. Ich machte grösstenteils lediglich Starts, weil ich mich nach dieser strengen Zeit nicht fit fühlte und das bei einemrelativ anspruchsvollen und schnellen Kurs gefährlich werden kann. Trotzdem konnte ich Fortschritte machen.

In dieser Woche begleitete uns ein Mentaltrainer. Es war sehr interessant und ich bin sicher, dass ich aus seinen «Vorträgen» viel herausnehmen konnte.

 

Am 21. Oktober fand der nationale Powertest (Konditest) in Bern statt. Mit 63 Punkten habe ich die Kadervorgabe (50 Punkte) gut erfüllt.

Ausbildungsreise Georgien

5. - 12. Oktober 2018

Bereits am Freitagmorgen ganz früh startete meine Reise nach Georgien. Die Berufliche Grundbildung des EDA ermöglicht den Jugendlichen im 3. Lehrjahr jeweils eine Reise in ein Land, in welchem die Schweiz Entwicklungshilfe leistet. Ich habe bei dieser Reise sehr viel gelernt und es war extrem spannend, ein solches Land von einer anderen Seite als als Tourist zu sehen. Wir sahen viel vom Land selber, besuchten die Botschaft und das Kooperationsbüro und durften die Projekte mit eigenen Augen anschauen. Mir gefiel das Land und vor allem die Leute ausserordendlich gut und ich freue mich bereits jetzt, im März für den Europacup in Gudauri wieder zurückzukehren!

Herbstcamp 1 - Zermatt

1. - 4. Oktober 2018 - BABE

Das erste Herbstcamp in Zermatt verlief nicht ganz so wie geplant. Von vier Tagen konnten wir nur einmal auf den Gletscher, die restlichen Tage war das Skigebiet wegen starken Windes geschlossen. Nichts desto trotz waren wir am Ende der Woche alle müde – wir haben uns drei Tage lang auf den Bikes bewegt. Dabei sind wir nicht nur die super präparierten Flow-Trails gefahren: wir verbesserten unsere technischen Fähigkeiten und fuhren als Konditionstraining viel bergauf.

Am Donnerstag war Kicker-Training auf dem Programm, was mir viel Selbstvertrauen geschenkt hat.

Junioren WM Neuseeland

20. August - 7. September 2018

Am 20. August 2018 sind wir nach einem 24 Stündigen Flug via Singapur am Vormittag in Christchurch angekommen. Nachdem wir am Flughafen die Beine etwas ausgetreten hatten, wartete eine rund sechsstündige Autofahrt nach Wanaka auf uns. Was nach diesem langen Flug nicht gleich angenehm klang, endete in einer wunderschönen Entdeckungsreise dieser gigantischen Landschaft. Irgendwo zwischendrin legten wir die Mittagspause ein und wurden von der aussergewöhnlichen Lebensfreude und Gastfreundschaft der Neuseeländer überrascht. In Wanaka angekommen stand bereits einkaufen, kochen, essen und schlafen auf dem Programm.

Am Dienstag morgen schliefen wir nicht lange aus: wir trainierten Rumpf und gingen rund 1.5 Stunden joggen, um uns während der Wanaka-Erkundungs-Tour auch gleich zu bewegen. Anschliessend fuhren wir nach Queenstown, assen „z‘Mittag“ und kauften Souvenirs. Das Highlight des Tages folgte danach: ich sprang mit einem Seil um die Füsse von einer Brücke - Adrenalin pur! Ich wollte schon lange einmal Bungee Jumpen, es passte aber nie besser als im Erfinder-Land!

Am nächsten Tag hatten wir erstmals neuseeländischen Schnee unter den Brettern. Das Wetter, der Schnee, der Park, die Aussicht - alles war „amazing“, wie es die Einheimischen nennen würden. Am Nachmittag stand ich zum ersten Mal nach meinem Bänderriss am Fuss wieder auf dem Skateboard. Es war ein super Gefühl und ich fühlte mich richtig wohl!

Der Donnerstag war nochmals ein Erholungs-Touristen-Tag. Wir fuhren knapp zwei Stunden durch den Mount Aspiring National Park - purer Facettenwechsel, aber genauso atemberaubend wie alles andere. Mitten im Nationalpark machten wir Halt und sahen uns einen wunderschönen Wasserfall an. Kurzerhand zogen wir bei -2°C unsere Schuhe und Socken aus, liefen durch den Fluss und kletterten barfuss quer über die Fluh. Obwohl danach die Füsse weiss (nicht einmal mehr rot) waren und wir nichts mehr fühlten, hat es sich gelohnt! 
Am Meer angekommen machten wir viele Fotos von der Landschaft, vom ganzen Team und einzel. Wir hatten sehr viel Spass - eine gelungene Reise! Wieder in Wanaka, spielten wir noch eine Runde Tennis.

Nach diesen drei „Ferientagen“ folgte der etwas ernstere Teil am Freitag. Der erste Trainingstag auf dem Cross stand an. Der Kurs ist von den Elementen her nicht sehr anspruchsvoll, hat aber sehr viele Schläge, ist eng und dadurch nicht einfach. 
Am Abend fand die Eröffnungszeremonie statt. (Fast) alle Athletinnen und Athleten aus 48 Nationen marschierten durch Wanaka, genossen den Gesang und Tanz der Gesamtschule und die Reden verschiedener Funktionären. Dabei hatte ich das Privileg, die Fahne des Schweizer-Teams zu tragen!

 

Update 27. August:

 

Am Sonntag stand die Qualifikation an.
Mit einem guten Lauf kämpfte ich mich auf den ersten Rang! Damit war ich überglücklich - ich hätte dieses Resultat niemals erwartet!

Nach dieser Quali war ich motiviert, dieses Resultat in den Finals am Montag zu bestätigen. Im ersten Heat ist mir der Start nicht ganz wie erhofft gelungen und ich war nach der Startsektion ganz knapp hinter der Zweitplatzierten Australierin. Beim Angriff wurde ich ans Fangnetz gedrängt, erwischte einen Schlag und stürzte (kein schlimmer Sturz, ich verlor aber meine Geschwindigkeit). Die Aufholjagd funktionierte knapp nicht, damit war dieser Wettkampf für mich bereits vorbei - mit dem 9. Platz.

Meine Gefühle fahren Achterbahn. Einerseits bin ich enttäuscht, dass ich mir den Traum eines Podestplatzes nicht erfüllen konnte und mich mein gutes Gefühl von der gestrigen Qualifikation im Stich gelassen hat. Andererseits bin ich extrem glücklich, hier zu sein und für die Schweiz einen solchen Wettkampf zu bestreiten. Ich bin in einem atemberaubenden Land, darf genau das machen, was ich am liebsten mache, habe mein persönliches Ziel von einem top-10-Platz erreicht und kann morgen nochmals angreifen. Zudem muss ich beachten, dass ich vor sechs Wochen meine Bänder am Fuss gerissen habe und die Schiene erst am Tag vom Abflug (vor einer Woche) abnehmen durfte. 

Ich nehme die super Atmosphäre, meine Quali und die Trainingsläufe mit und bin total motiviert, mich morgen selber zu revanchieren. 
Morgen werde ich mit Sophie den Team-Event bestreiten und dort Vollgas geben!

 

Update 28. August:

 

Der Snowboardcross Teamevent der Junioren WM ist abgesagt worden.

Das Wetter hat es heute leider nicht zugelassen, den Kurs zu fahren. Aufgrund starken Windes und sehr schlechter Sicht warteten wir von 10:00 bis 14:00 auf den Wettkampfbeginn - danach wurde das Rennen ohne Verschiebedatum abgesagt.

Wir waren alle extrem motiviert, eine Medaille mit nach Hause zu nehmen und waren optimistisch, dass es stattfinden wird. Nun ist es sehr schade - aber ich warte bereits auf die nächsten Wettkämpfe - und die nächsten zwei Junioren Weltmeisterschaften

 

Ferien: 29. August - 7. September

 

Nun standen meine Ferien an. In der Woche in Wanaka hatte ich die Chance, Neuseeland noch aus Touristen-Augen zu bestaunen und verschiedene Sachen zu erleben. Dazu gehörte sehr viel skateboarden, wandern (Roys Peak, Mount Iron), snowboarden, verschiedene Innen-Aktivitäten wie Puzzling World (Labyrinth, optische Täuschungen), shoppen und sightseeing. Dabei wohnten wir bei meiner einstigen Schulkameradin und deren Familie, welche vor acht Jahren wieder zurück in ihr Heimatland zog. Es war sehr schön, sie wieder zu treffen und sich auszutauschen!

 

Am 5. September fuhren wir mit dem Bus nach Christchurch. Dort waren wir vom Skatepark begeistert und schauten uns die Stadt an. Etwas vom eindrücklichsten war der Besuch des Erdbeben-Museums. Christchurch erlebte 2012 die Totalzerstörung - all das war dokumentiert und wurde dort veranschaulicht.

 

Und schon mussten wir wieder einchecken, via Singapur ging's zurück in die warme Schweiz.

 

Diese Reise war grandios! Ich konnte sehr viel mitnehmen und lernen - über Land, Leute, Leben, Snowboarden und vieles mehr!

2 Schneetage in Zermatt - Nebel, Sprünge, Brettgefühl

13. + 14. August 2018 - Swisssnowboard

Am Montag und Dienstag war ich mit dem Europacup-Team in Zermatt. Mit dem Wetter hatten wir wenig Glück, die Piste konnte man meistens gar nicht erkennen. Trotzdem profitierte ich sehr viel, gewann wertvolles Selbstvertrauen und wichtige Brett-Stunden für Neuseeland.

Schneetag Zermatt - privat mit Andri & Léonie

10. August 2018 - privat

Ab Freitag hatte ich von meiner Ärztin die Erlaubnis, wieder zu snowboarden. Um mich ganz gemüthlich ans Brett zu gewöhnen, ging ich mit meinem Bruder Andri und meiner Teamkameradin Léonie nach Zermatt. Bei wunderbarem Wetter, wenig Leuten und einem coolen Funpark hatten wir einen super Tag. Mit zwei Pausen für den Fuss hatte ich auch keine Schmerzen und war einfach nur glücklich, wieder auf dem Snowboard zu stehen!

Wanted: Sponsor Junioren Weltmeisterschaft

Am 18. August 2018 fliege ich nach Cardrona, Neuseeland, an die Junioren Weltmeisterschaft. Ich freue mich unglaublich fest auf diese Reise und die Erfahrungen so weit weg.

Der Selbstbehalt von CHF 2'000.- wird mir aber für die kommende Saison fehlen.
Helfen Sie mir dabei?

 

Sie erhalten eine persönliche Postkarte aus Neuseeland, werden ab CHF 100.- mit Name bzw. Firmenname auf meiner Webseite unter "Wunschposition aus der Kostenzusammenstellung" mit dem Vermerk "Junioren WM Neuseeland" deklariert, erhalten jährlich einen Saisonrückblick und eine Einladung zum Saisonfest im Frühling.

Sommercamp Zermatt - Bike, Park & Verletzung

8. + 9. Juli 2018 (verkürzt wegen Verletzung) - BABE

Das Sommercamp in Zermatt habe ich mir anders vorgestellt, als es herausgekommen ist.

Am Sonntag morgen reisten wir nach Zermatt. Auf dem Programm war ein sonniger Biketag. Ich konnte von unseren Bike-Guides sehr viel lernen und gewöhnte mich schnell an mein neues Bike. Am Montag Vormittag gab ich auf dem Gletscher Vollgas und setzte mir Ziele für die ganze Woche: ich will die grossen Sprünge springen, über die Rails und Boxen fahren und so weiter. Am Nachmittag stiegen wir nochmals aufs Bike - diesmal bin ich leider nicht mehr bis nach unten gekommen. Nach einer anspruchsvollen Passage stand ich quer auf dem Biketrail, löste den rechten Fuss vom Pedal und knickte ab. Dabei hörte ich, wie irgendetwas in meinem Fuss kaput ging. Mit grosser Mühe und viel Zeit schaffte ich den Weg zur nächsten Bahnstation und landete ein paar Stunden später unter der Röntgenmaschine. Zum Glück ist nichts am Knochen kaput.

Nach dem Arztbesuch reiste ich direkt nach Avenches, wo meine Familie im Zelturlaub war. Dort erholte ich mich ausgiebig, bewegte mich kaum und schaute gut zu meinem Fussgelenk. Am Freitag reiste ich zur Nachkontrolle nach Bern. Am Montag morgen (16. Juli) machte ich ein MRI, um genaueres herauszufinden. Nun weiss ich, dass ich das äusserste Band ganz gerissen habe, das mittlere ist gezerrt und das innerste ist angerissen.

 

Fazit: Die Junioren WM im August scheint nicht in Gefahr zu sein. Jedoch zählt nun jeder Tag und ich stelle sicher, dass ich mich sonst rundum fit halte.

Kopfsponsor: Swisscom

Seit dem 1. Juli 2018 ist es offiziell: ich darf Swisscom als meinen Kopfsponsor deklarieren! 

Ich bin sehr stolz, ein "Swisscom Snow Talent" zu sein. Diese Partnerschaft ermöglicht mir unglaublich viel: nebst immensem Know-How, finanziellen Vorteilen und einem interessanten Netzwerk-Aufbau (On Top) ist auch der Spass mit dem ganzen Swisscom-Team garantiert. 

Ich freue mich sehr auf die bevorstehende Zeit.

Swisscom Snow Talents

Schneetraining Zermatt - Schnee & Nässe

16. + 17. Juni 2018 - BABE

Bevor der Winterpark beim Trockenen Steg endgültig schliesst, nutzten wir die super präparierten Anlagen nochmals in vollen Zügen. Super Schneewochenende!

Selektion Junioren-Weltmeisterschaft Neuseeland

ICH HAB'S GESCHAFFT! ;-)

Schneetag Zermatt - Parktag mit klebrigen Pisten

27. Mai 2018 - Challenger

Am Samstag Abend reiste ich nach Zermatt, um vom letzten Parktag dieser Saison zu profitieren. Leider hat es über Nacht geregnet, der Schnee war sehr nass und wir sind kaum vorwärts gekommen. Ich konnte aber trotzdem neue Pistentricks lernen.

BABE Infotag / Halleneröffnung Deisswil

26. Mai 2018

Nach einem Schultag ging's bereits weiter mit dem BABE Infotag und der Halleneröffnung in Deisswil. Dazu gehörten unter anderem die Saisonrückblicke aller Teams, neue Informationen u.s.w..

Nach der Halleneröffnung am Nachmittag wurde ich im Bereich Snowboardcross geehrt und erhielt eine super Nitro-Bindung.

Vielen Dank an die BABE dafür!

Kondicamp Mimizan (FRA) - surfen, Yoga, Kondi, Slackline...

19. - 24. Mai 2018

In der Pfingstwoche fuhren wir nach Mimizan an der Atlantikküste von Frankreich. Dort erlebten wir viele actionreiche Stunden auf dem Surfbrett. Nebenbei gingen wir joggen, machten Yoga und Langhanteltraining, hatten Spass auf dem Skateboard, waren auf dem Slackline oder dem Sypoba und spielten Pingpong. Zwischendurch fanden wir noch ein wenig Zeit zum Kochen, Essen und Schlafen ;-).

Es war eine super Woche mit sehr vielen Trainings und Eindrücken: Wiederholungsbedarf :-).

Fotos

Laktatstufentest & Test Swiss Concussion Center

14. Mai 2018

Am Montag war ich den ganzen Tag in Zürich. Beim Balgrist machte ich einen Laktatstufentest, um meine Trainings über den Sommer optimal meiner körperlichen Leistung anpassen zu können. 

Nebenan im Swiss Concussion Center machte ich bei mehreren kopflastigen Tests mit. Das Ziel dieser Kontrolle war, dass ich weiss, wie mein Gehirn im "Normalzustand" funktioniert. Falls ich mir jetzt eine Kopfverletzung (z. B. Gehirnerschütterung) zuziehen würde, könnte ich diesen Test wiederholen und wüsste genau, wie schlimm das Ausmass der Verletzung ist. Ziel ist es, mir so eine bessere REHA zu ermöglichen. Ich hoffe aber ganz fest, dass ich diesen Test nie brauchen werde! ;-)

Schneetraining Zermatt - Piste, Park & Vitaparcours

12. + 13. Mai 2018 - Challenger

Diesmal war ich mit Swisssnowboard in Zermatt. Am Samstag lag der Fokus auf Pistentricks und wir waren viel im Park. Diesen Spass unterstützte auch das frühlingshafte Wetter: ich konnte mich bereits auf das Surfcamp nächste Woche vorbereiten, denn es hatte einen See, über den wir fahren konnten ;-). Am Nachmittag folgte ein super Training auf dem Vita Parcours.

Am zweiten Tag war das Wetter nicht besonders gut. Wir konzentrierten uns hauptsächlich auf die Basics und waren wieder im Park.

Nach diesem Training konnte ich sogar noch ans Emmentalische Schwingfest in Zollbrück und genoss dort den sechsten Gang!

Fotos

Masstag Swissski

9. Mai 2018

Am Mittwoch reiste ich nach Nottwil an den Masstag von Swissski. Nach Informationen von Swisssnowboard und einer Veranstaltung für Neuathleten wurden allen SportlerInnen von Swissski-Kadern die neuen Ausrüster vorgestellt. Wir konnten danach unsere Trainingsausrüstung abholen. Am Nachmittag fand im Namen von Under Armour ein Seilzieh-Wettkampf unter der Leitung von Hochsprung-Weltrekordhalter Javier Sotomayor statt. Zum Schluss stand ich noch vor der Linse, in ein paar Tagen bin ich mit Foto auf der Webseite von Swissski abgebildet. ;-)

Start Hallentraining in der neuen BABE-Halle

Letzte Woche trainierten wir zum ersten Mal in der neuen Trainingshalle von der BABE ("BAIOS") in Deisswil. Ich freue mich auf viele Trainingsstunden mit Schweiss! ;-)

Hier geht's zu sämtlichen Informationen über die Halle und die Planung.

Schneetraining Zermatt - Saisonstart 2018/2019

5. + 6. Mai 2018 - BABE

Nach ein paar trainingsfreien Tagen bin ich bereits wieder in die neue Saison 2018/2019 gestartet. Am Wochenende hatten wir bei perfektem Wetter viel Spass auf dem Gletscher. Wir konnten selber entscheiden wie und wo wir fahren möchten. So war ich fast immer im Park, sammelte wertvolle Airtime auf den Sprüngen und Brettgefühl auf den Böxli.

Der Start in die neue Saison ist damit geglückt. Ich freue mich auf neue Herausforderungen und bin gespannt, was mich 2018/19 alles wartet!

 

 

Saison 2017/18

Draft Days Laax

14. + 15. April 2018

Die Sichtungstage von Swisssnowboard fanden dieses Jahr in Laax statt. Bei perfekten Bedingungen zeigten wir den Trainern verschiedene Übungen auf dem Schnee vor, deren Ausführung mit "erfüllt" oder "nicht erfüllt" bewertet wurde.

Am Samstag Nachmittag galt dasselbe auf dem Skateboard. Ich bin mit meinem Resultat zufrieden.

Europacupfinale & FIS Bad Gastein (AUT) - Saisonabschluss

6. - 8. April 2018

Zusammenfassung EC & FIS Bad Gastein

 

Dieses Wochenende fanden die letzten Wettkämpfe der Saison in Bad Gastein (AUT) statt. Am Samstag das EC-Finale, am Sonntag ein gut besetztes FIS-Rennen. Mit dem siebten Schlussrang am Samstag konnte ich meinen dritten gesamt-EC-Rang behalten. Neben einer wunderschönen Medaille bedeutet dieses Resultat einen persönlichen Weltcup-Startplatz! Am Sonntag konnte ich noch gleich meine FIS-Punkte Bilanz aufstocken: ich kämpfte mich auf den 2. Platz. Ein sehr erfolgreiches Wochenende!

 

Tag 1, 6. April 2018

Trainingstag

 

Im Training war dieser Kurs noch nicht wirklich mein Freund. Ich fuhr zurückhaltend, bremste lieber als zu kämpfen. Aber nach der Videoanalyse am Abend wusste ich, dass ich morgen um einiges besser fahren werde.

 

Tag 2, 7. April 2018

Europacup, 7. Schlussrang

 

Am Samstag hatte ich eine solide Qualifikation, ganz zufrieden war ich aber mit der achtbesten Zeit nicht. Im Achtel- und Viertelfinale hatte ich Blitzstarts und konnte die Führung bis ins Ziel behalten. Im Halbfinale ist mir der Start nicht gelungen, ich wich einem Tor und einer Athletin aus. Im kleinen Finale war die Situation ähnlich, ich fuhr als dritte Fahrerin durchs Ziel.

Der siebte Platz reichte aus, um auf dem EC-Standing-Podest zu bleiben. EINFACH GROSSARTIG!

 

Tag 3, 8. April 2018

FIS, 2. Schlussrang

 

Das Achtelfinale verlief gut, im Viertelfinale hatte ich dann bereits einen sehr starken Heat (u.a. die Siegerin & die Drittplatzierte von gestern). Umso grösser die Freude und Erleichterung, als ich als erste durchs Ziel fuhr. Im Halbfinale war's nochmals genau gleich, ich qualifizierte mich für das Finale. Ich hatte einen späteren Start als die anderen, konnte aber zwei überholen - ich bin zweite! WAS FÜR EIN ABSCHLUSS!

 

Trainingstag Grindelwald

25. März 2018

 

Am Sonntag hatten wir in Grindelwald Training. Auf dem Programm stand Halfpipe, Böxli, Kicker, Touristen-Cross, verschiedene Pistentricks und die Draft-Days-Übungen (Draft Days: Sichtungstage von Swisssnowboard, gehört zu den Selektionsrichtlinien). Ich konnte sehr viel profitieren und hatte viel Spass mit meinen Teamkameraden.

Nach dem Mittag durfte ich als amtierende Schweizermeisterin zwei Fahrten mit den kleinsten JO-Kids machen, die sich eventuell für den Eintritt in die BABE entscheiden werden. Ich fand das sehr schön und ich hoffe, dass ich ihnen sogar noch etwas mit auf den Weg geben konnte. Sie hatten auf jeden Fall viel Spass!

Sieg Audi Snowboard Series Melchsee-Frutt

24. März 2018

1. Schlussrang

 

Diesen Samstag startete ich an einem "Plauschwettkampf". Im Rahmen der Audi Snowboard Series fand ein Open-Rennen in der Melchsee-Frutt statt. Ich hatte sehr viel Spass, konnte meinen Kopf lüften und die Parkfahrten am Vormittag waren sehr gut.

Ich freue mich über meinen Sieg und die supertollen Preise der Audi Snowboard Series!

 

Dieser Tag war für die ganze Familie sehr erfolgreich: Andri konnte sein Rennen in der Kategorie U15 ebenfalls auf dem ersten Platz beenden. Damit erkämpfte er sich gleich den gesamten Toursieg!

Valeria war zur gleichen Zeit in Leysin am Finale der GiantXTour im Einsatz. Auch sie stand in der Kategorie Elite Ladies zuoberst auf dem Treppchen und konnte damit die gesamte GiantXTour gewinnen!

Herzliche Gratulation meinen zwei "goldigen" Geschwistern! :-)

Europacup Veysonnaz (SUI)

18. - 21. März 2018

Zusammenfassung EC Veysonnaz

 

Ich freute mich schon auf diese Woche, seit ich erfahren habe, dass dieses Jahr ein Europacup in Veysonnaz stattfinden wird. Letztes Jahr durfte ich nämlich nach dem Weltcup auf dieser Strecke trainieren und es gefiel mir sehr. Auch dieses Jahr konnte ich mehr Erfahrungen sammeln als sonst wo:

  • ich fuhr zum ersten Mal ein Rennen auf einer anspruchsvollen Weltcupstrecke
  • ich startete zum ersten Mal mit fünf anderen Athletinnen (6-er Gate)
  • das Starterfeld war extrem stark: ich war die einzige Athletin, die noch nie an einem Weltcup gestartet ist und war mit zwei anderen die einzige, die den Weltcup drei Tage vorher auf dieser Strecke nicht gefahren ist

Zusammengefasst kann ich behaupten, dass ich mit meinen Resultaten relativ zufrieden bin. Vielleicht wäre mehr drin gelegen, ich bin aber glücklich mit all den Erfahrungen, die ich machen konnte, mit meinen guten Läufen und dass ich ohne Verletzungen davongekommen war. Das war nämlich nicht ganz selbstverständlich: es stürzten sehr viele AthletInnen, die Rega musste leider ein paar Mal ausrücken.

 

Tag 1 + 2, 18. + 19. März

Weltcup Teamevent schauen & EC Trainingstag

 

Am Sonntag reisten wir bereits am Morgen nach Veysonnaz, um den Teamevent der Weltcupfahrer zu schauen und das Schweizerteam anzufeuern. Dies war eindrücklich und wir konnten bereits einige Kampflinien besprechen.

Am Montag war das Training angesagt. Dort hatte ich genügend Zeit, mich an den Kurs heranzutasten, so dass ich mich immer sicher fühlte.

 

Tag 3, 20. März 2018

1. Europacup, 8. Schlussrang

 

Heute hatte ich ein guter Trainingslauf, beim zweiten stürzte ich über einen sehr "spickigen" Roller. Deshalb schmerzte meine Hüfte und ich fühlte mich nicht mehr ganz so sicher. In der ersten Qualifikation fuhr ich sehr verhalten, es resultierte der 11. Qualirang. Bei der zweiten Quali, die für morgen galt, konnte ich die Bremse ein wenig lösen, Resultat: 9. Qualirang.

Im Halbfinale fuhr ich dann sehr gut, ich konnte mit den anderen mithalten. Fast wäre ich ins Finale gefahren, doch leider sprang mir eine Athleitin hinten auf die Bindung, es spickte mich an einer Stelle, wo ich eigentlich nicht abheben durfte und flog wieder auf die Hüfte. Schlimm war es nicht, aber leider reichte es fürs Finale nicht mehr. Im kleinen Finale fuhr ich wieder gut: Ich wurde 2. und liess damit sehr gute Fahrerinnen hinter mir. (8. Platz)

 

Tag 4, 21. März 2018

2. Europacup, 12. Schlussrang

 

Heute hatte ich keinen Sturz. Ich hatte ein gutes Training, fühlte mich sicher. Im Halbfinale hatte ich einen sehr starken Heat. Ich fuhr angriffig, zeitweise auf dem zweiten Zwischenrang! Vor dem Ziel waren wir sehr nahe beieinander. Ich verlor dann unter anderem sehr knapp gegen Rafaella Brutto (WC-Athletin ITA), die Schlussendlich beide EC's gewinnen konnte.

Im Halbfinale wurde ich Ende Startgerade abgedrängt, ich rutschte stark auf der Kante den Hügel hinunter. Damit konnte ich keine Geschwindigkeit mehr generieren, mir blieb der 12. Rang. Trotz dieses Vorfalles bin ich mit meinen Fahrten zufrieden!

Europacup & Junior FIS Lenk

8. - 11. März 2018

Zusammenfassung EC & JUN Lenk

Ich habe mich schon lange auf die Wettkämpfe an der Lenk gefreut. Der Kurs dort ist eine meiner Lieblingsstrecken. Trotzdem bin ich mit meinen Leistungen nicht ganz zufrieden. Ich weiss, dass mehr als zwei fünfte und ein siebter Platz drinn gelegen wären. Mehr dazu in bei den Tagesdetails...

 

Ein riesiges Dankeschön an alle, die vor Ort mitgefiebert haben!

Tag 1, 8. März 2018

Trainingstag

 

Das Training verlief sehr gut, ich fand den Kurs von Anfang an sehr interessant.

 

Tag 2, 9. März 2018

1. Europacup, 7. Schlussrang

 

Am Freitag Morgen hatte ich zwei sehr gute Trainingsläufe. Danach folgte die Qualifikation: bei ein paar Elementen war ich so schnell, dass ich viel zu weit flog oder das Timing nicht perfekt traf. Dies motivierte mich während dem Lauf dazu, noch mehr zu arbeiten und noch schneller sein zu wollen. Beim Überqueren der Ziellinie dann der Triumpf: QUALIBESTZEIT! Und das nicht gerade knapp: die zweite, eine deutsche Weltcupfahrerin, brauchte eine halbe Sekunde länger, die dritte (ITA) sogar eineinhalb Sekunden! Bei den Europacup-Männern hätte ich mich mit dem 23. Rang für die Finals qualifiziert, also ein voller Erfolg!

 

Im Viertelfinal konnte ich mich in einem sehr starken Heat (2 Weltcupfahrerinnen...) durchsetzen. Im Halbfinale dann die Enttäuschung: eingeklemmt zwischen zwei Athletinnen und einem Tor verlor ich den Kantendruck und stürzte. Im kleinen Finale flog ich bei einem Sprung viel zu weit, konnte dem Druck nicht standhalten und stürzte auch dort. Resultat: 7.

 

Tag 3, 10. März 2018

2. Europacup, 5. Schlussrang

 

Auch am Samstag Morgen verlief alles planmässig. Das Achtel - und Viertelfinale dominierte ich. Auch im Halbfinale war ich sehr lange in Führung - bis ich im untersten Teil ein Linienfehler machte und mich zwei Fahrerinnen ganz knapp überholen konnten (-> ich verlor leider das Fotofinish). Immerhin konnte ich das kleine Finale noch mit einem guten Abstand gewinnen - 5. Platz am Samstag.

 

Tag 4, 11. März 2018

Junior FIS, 5. Schlussrang

 

Dieses Rennen bestritt ich mit dem Ziel, aufs Podest zu fahren. Meine drei Qualifikationsheats konnte ich alle souverän gewinnen, den einen sogar mit halb offener Bindung XD. Auch im Halbfinale war ich vorne dabei (wenn auch nicht ganz so fest wie jeweils vorher). In der ersten Bank dann die Enttäuschung: die Athletin neben mir hatte eine andere Vorstellung für eine gute Linie: zuerst voll durchziehen, ende Kurve bremsen. Nicht gerade geschickt, wenn noch ein anderes Brett unmittelbar daneben ist. Das Resultat: ihr Brett hängt an meinem fest, Sturz kopfüber (zum Glück nicht schmerzhaft), Brett kaput. Meine Frustration war mir wohl ins Gesicht geschrieben. Ich merkte dann aber, dass die schlechte Laune noch niemanden weitergebracht hat. Deshalb freue ich mich nun umso mehr auf den Europacup in Veysonnaz.

 

Schweizermeisterschaft Sedrun

24. Februar 2018

Ich bin SCHWEIZERMEISTERIN 2018!!!

Viel mehr kann ich zu diesem Wettkampf nicht schreiben. Heute ist einfach alles aufgegangen, vom ersten Heat bis ins Finale! Ich konnte vorher gar nicht davon träumen, nun bin ich aber überglücklich und freue mich auf alles, was jetzt kommt!

 

Ich war vorher noch nie auf einer so langen Crossstrecke. Nach jedem Lauf brannten meine Beine enorm. Weil ich damit aber nicht einzig war, sollte das kein Problem sein. Ich merkte schnell, dass mir das Profil der Strecke liegt. Dass es aber aufs Podest reichen wird, geschweige denn zu oberst, hätte ich nicht zu träumen gewagt.

Das Training verlief gut. Ich mass mich aber bewusst nicht mit meinen Konkurrentinnen, ich fuhr nur mit meinen Teamkameraden. So wusste ich nicht genau, wo ich stand, aber das interessierte mich auch nicht. Ich fuhr, weil es mir Spass machte.

Zum ersten Mal wurde ein anderes System angewendet. Statt einer Einzelqualifikation fuhren alle AthletInnen drei Heats und sammelten mit ihren Rängen möglichst viele Punkte. Die besten acht starteten danach im Halbfinale mit den "normalen" Heats. Schon da ging bei mir alles auf: ich konnte als einzige Athletin alle drei Heats gewinnen, das bedeutete den ersten Zwischenrang nach der Qualifikation!

Im Halbfinale hatte ich einen Start-Ziel-Sieg gegen Alexandra Hasler (Olympianikin Pyeongchang), Hanna Ihedioha (GER) und Stefanie Rieder. Von da an war ich sehr zufrieden mit dem Tag, ich hatte mich fürs Finale qualifiziert!

Im Finale hatte ich zum ersten Mal an diesem Tag einen schlechten Start. Nach der Startgerade lag ich deutlich hinter meinen drei Gegnerinnen. In der zweiten Bank überholte ich Alexandra Hasler und Rebecca Müller, wooow, ich war zweite! Auch Caroline Weibel war nicht mehr weit entfernt. Ich pushte die Rollers so fest ich konnte - und überholte auch sie mit einer riskanten Linienwahl in einer Bank! Auf der Zielgerade musste ich nochmals alles geben, aber es reichte!

Ich konnte das kaum fassen, ich bin Schweizermeisterin 2018!

 

Das Junior FIS am Sonntag wurde wegen dem schlechten Wetter abgesagt.

Junior FIS Flumserberg

17. + 18. Februar 2018

Zusammenfassung

Was soll ich gross schreiben? Ein wunderbares Wochenende mit zwei Siegen und viel Spass! :-)

Tag 1, 17. Februar 2018

1. Junior FIS, 1. Schlussrang

 

Der Kurs ist im Training nicht ganz aufgegangen. Damit war meine erste Trainingsfahrt nicht gerade optimal. Ich merkte aber schnell, dass ich mit diesem Gefühl nicht alleine war. Nach der zweiten Fahrt wusste ich, dass ohne groben Fehler eine Finalteilnahme heute möglich sein kann. Dass es aber gleich aufs oberste Treppchen reichte, war grossartig! 

Tag 2, 18. Februar 2018

2. Junior FIS, 1. Schlussrang

 

Viel weiss ich dazu nicht zu schreiben, ich freue mich einfach nur riesig über die beiden Siege! :-)

2 Wochentrainings Lenk & Grindelwald

7. + 8. Februar 2018

 

Am Mittwoch war ich an der Lenk. Der Cross dort ist zwar nicht anspruchsvoll (auch Touristen sollten ihn fahren können), ich konnte aber trotzdem viel profitieren und aussergewöhnlich viele Fahrten machen. Auf jeden Fall waren meine Beine am Abend müde! :-)

 

Am Donnerstag trainierten wir in Grindelwald. Teils war traumhaftes Wetter, teils sah man nicht einmal die Pistenpfosten. Ich konnte beim Kickerspringen profitieren und auf der Piste kleinere Sachen lernen.

Europacup Puy Saint-Vincent, Frankreich

2. - 4. Februar 2018

Zusammenfassung

Wie schon letzte Woche war auch dieses Wochenende für die Zukunft sehr lehrreich. Ich weiss jetzt schwarz auf weiss, wie es sich anfühlt, wenn ich mir mentale Stärke aufzwingen möchte und wie, wenn sie auf natürliche Weise vorhanden ist.

Der Kurs war eigentlich definitiv zu einfach. Es war keine grössere Herausforderung vorhanden, kaum jemand stürzte, ausser man versuchte eine Linie durch eine Bank, die nicht funktionierte. Erfahrungsgemäss sind solche Strecken nicht meine liebsten, was ich auch bereits am Freitag im Training gemerkt hatte - ich war nicht speziell schnell.

Und doch... am Sonntag hatte ich endlich wieder das Gefühl, dass auch da etwas möglich ist...

Tag 1, 2. Februar 2018

Trainingstag

 

Am Freitag fühlte ich mich zwar nicht langsam, merkte aber, wenn ich gegen andere Athletinnen fuhr, dass ich nicht zu den schnellsten gehörte. Ich zerbrach mir deswegen nicht den Kopf und freute mich auf die Videoanalyse am Abend.

Tag 2, 3. Februar 2018

1. Europacup, 12. Schlussrang

 

Heute bin ich nicht gut gefahren. Ich hatte ein anderes Gefühl als bisher an den Wettkämpfen. So redete ich mir ein, dass ich das kann, dass ich schnell bin und dass ich in der gleichen mentalen Verfassung bin wie immer. Aber eben - ich redete mir ein.

Bereits im Training fuhr ich nicht gut. Ich wollte mich dann aber nur noch auf die Quali konzentrieren. Weil ich plötzlich eine andere Linie fuhr, stürzte ich. Mir blieb Platz 16.

So kam es, dass ich bereits im ersten Heat unter anderem mit den zwei EC-Wertungs-Führenden im Heat war. Am Start war ich schon viel zu langsam. Danach konnte ich die Österreicherin noch überholen, die zwei anderen waren zu weit weg. So bleibt mir der zwölfte Rang, damit bin ich definitiv nicht zufrieden. 

Tag 3, 4. Februar 2018

2. Europacup, 2. Schlussrang

 

Nach gestern hoffte ich auf den zweiten Tag. Ich war bis jetzt fast immer am zweiten Tag besser.

Vom ersten zum zweiten Trainingslauf hat sich sehr viel verändert. Beim ersten fuhr ich so wie gestern, beim zweiten war wie auf Knopfdruck das Gefühl, das ich vermisst hatte, wieder da - und da wusste ich, dass es heute besser gehen muss. Für die Heat-Einteilung zählte die zweite Quali von gestern, die ich zwar sicher, aber durchgerutscht herunterbrachte. Dies war ein achter Platz.

Der erste Heat klappte einwandfrei, ich musste gegen niemanden um einen Platz kämpfen. Im Halbfinale war ich auf der Startgerade langsam (Zwischenrang 4) und überholte dann die dritte. In der letzten Kurve wusste ich, dass ich riskieren muss. Ich nutzte die kleine Lücke zwischen der Italienerin und dem Tor und qualifizierte mich damit für das Finale.

Spätestens jetzt war ich in meiner alten Form. Im Finale war ich sehr frei, ich musste niemandem etwas beweisen. Ich konnte mich gegen zwei durchsetzen und klebte meiner ehemaligen Teamkameradin Muriel Jost fast am Brett. Für's überholen reichte es nicht mehr. Trotzdem bin ich mit diesem Resultat mehr als zufrieden, es ist mein zweites Europacup-Podest! Zudem konnten Muriel und ich einen Berner Doppelsieg feiern!

Europacup Grasgehren, Deutschland

26. - 28. Januar 2018

Zusammenfassung

Dieses Rennwochenende war sehr speziell. Ich war noch nie so hin und her gerissen zwischen Hoch und Tief. Ich stürzte definitiv zu viel. Ich holte mir zwar keine Verletzungen, mein Körper schmerzte aber trotzdem, sodass ich auf Physio und Massage anfangs Woche nicht verzichten konnte. Gleichzeitig konnte ich über mich hinaus wachsen und mir zum ersten Mal einen Podestplatz im Europacup erkämpfen. Zudem fühlte ich mich zum ersten Mal auf dem Grasgehren-Kurs richtig sicher und schnell.

Die weniger schönen Erlebnisse werde ich jetzt vergessen, die guten Erinnerungen speichere ich mir für die Ewigkeit!

Tag 1, 26. Januar 2018

Trainingstag

 

Am Freitag am Trainingstag konnte ich bereits gute Trainingsfahrten machen. Der Kurs war ganz anders als letzte Woche, ich fand ihn aber um einiges besser! Einmal stürzte ich über einen Sprung, sodass ich am Abend lange auf der Blackroll lag. Alles in allem aber ein guter Tag.

Tag 2, 27. Januar 2018

1. Europacup, 3. Schlussrang

 

Am Samstag Morgen beim Einfahren stiess ich mit einem anderen Athleten zusammen, worauf ich relativ starke Kopfschmerzen hatte. Wegen dem gestrigen Sturz und dem Zusammenprall heute Morgen wusste ich nicht, ob ich überhaupt an den Start gehen soll oder ob die Gesundheit dadurch zu stark belastet wird. Nach dem Training fühlte ich mich aber sicher und mein Kopf schmerzte nicht mehr fest. Von einem Lauf zum anderen fühlte ich mich plötzlich sehr vertraut mit dem Kurs. Zudem wusste ich: entweder alles geben, oder sicherheitshalber gar nicht starten. Ich entschied mich für die erste Variante und diese zahlte sich aus: ich beendete den Wettkampf auf dem dritten Rang - mein erstes Europacup-Podest!

Tag 3, 28. Januar 2018

2. Europacup, 9. Schlussrang

 

Am Sonntag startete ich sehr zuversichtlich in den Tag. Im Viertelfinale kämpfte ich gegen eine Russin, worauf diese verbotene Methoden anwendete: ich wurde vor einem Sprung geschubst, worauf ich rückwärts flog und auf dem Kopf landete. Damit war mein Wettkampf mit Platz neun beendet, die Russin wurde disqualifiziert. Trotz des Sturzes bin ich zuversichtlich, am Wochenende den nächsten Europacup in Puy St. Vincent (Frankreich) bestreiten zu können.

Junior FIS Grasgehren, Deutschland

20. + 21. Januar 2018

Zusammenfassung

 

Der Cross in Grasgehren war noch nie meine Lieblingsstrecke. Vor zwei Jahren wurde ich mit Gehirnerschütterung ins Spital eingeliefert, letztes Jahr konnte ich mich ebenfalls nicht mit dem Kurs anfreunden und stürzte mehrmals.

Am Wochenende ging es für mich deshalb hauptsächlich darum, mich damit vertraut zu machen.

Dieses Ziel konnte ich grundsätzlich umsetzen: ich konnte viele Erfahrungen sammeln und mich optimal auf das nächste Wochenende vorbereiten: Europacup am gleichen Ort.

Mit der Startnummer 1 (= ich hatte die meisten FIS-Punkte von allen Starterinnen) hatte ich immer die erste Startplatzwahl, was sehr speziell war!

Tag 1, 20. Januar 2018

1. Junior FIS, 4. Schlussrang

 

Das Achtel- und Viertelfinale konnte ich gewinnen, im Halbfinale qualifizierte ich mich an zweiter Stelle für das Finale.

Im Finale konnte ich mich nicht von Anfang an behaupten. In der letzten Kurve wollte ich mit Überspeed überholen, worauf die zwei vorderen Athletinnen ihre Bretter quer stellten und ich nicht mehr ausweichen konnte. Damit reichte es leider "nur" für Rang vier von 36 Fahrerinnen.

Tag 2, 21. Januar 2018

2. Junior FIS, 6. Schlussrang

 

Am Sonntag fühlte ich mich im Training und in den ersten zwei Läufen aussergewöhnlich gut. Im Halbfinale stand ich in der ersten Bank leicht auf dem hinteren Fuss, was mich leicht vergrub. Eine Gegnerin fuhr daraufhin auf mein Board, worauf ich mich nicht mehr halten konnte und ausrutschte. Demzufolge wollte ich wenigstens das kleine Finale gewinnen. Ich hatte keinen besonders schnellen Start, konnte aber gut mit den anderen mithalten. Leider stürzte die gleiche Athletin, welche im Halbfinale auf mein Board fuhr, leicht vor mir und räumte eine Französin und mich ab.

Ich konnte schnell aufstehen, fuhr rückwärts über den nächsten Sprung und konnte mir mit einem knappen Vorsprung noch den sechsten Rang holen.

Weil dieser Fehler nicht selbstverschuldet war, kann ich mir keine Vorwürfe machen und werde dafür nächste Woche am EC alles geben!

Europacuprennen Isola 2000, Frankreich

12. - 14. Januar 2018

Zusammenfassung

Nun habe ich bei zwei weiteren Europacups in Isola2000 FRA mein Bestes gegeben.

Der Kurs war nicht ganz einfach, er beinhaltete unter Anderem schwierigere Sprünge als anderswo. Doch es hat sich gezeigt, dass ich dieser Herausforderung gewachsen bin: ich beendete die Wettkämpfe auf Platz 5 am Samstag und 4 am Sonntag. Damit habe ich viele EC-Jahreswertungs-Punkte gewonnen und bin von Rang zwölf auf Rang 6 „gerutscht“.

Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden: ich bestritt mein erstes Europacup-Finale, hatte sehr viele gute Läufe, habe meine Angst vor den Sprüngen sehr schnell überwunden und habe mein „Ding“ durchgezogen.

 

Tag 1, 12. Januar 2018

Trainingstag

 

Nach einer laaaangen Reise hatten wir ein Trainingstag auf dem Kurs. Es war ein interessanter Kurs - ganz anders als alle Strecken, die ich bisher gefahren bin. Er beinhaltete sehr viele Banks (Steilwandkurven) und drei spezielle Sprünge. Beim ersten und zweiten sind alle viel zu weit geflogen, was eine sichere Flugphase etwas schwieriger machte. Der Schlusssprung spickte extrem in die Höhe, ich denke, dass ich in meinem Leben noch nie so hoch gesprungen bin. Trotzdem gefiel mir der Kurs schon von Anfang an und ich freute mich auf die zwei Wettkämpfe!

Tag 2, 13. Januar 2018

1. Europacup, 5. Schlussrang

 

Nach einer etwas durchgerutschten Quali belegte ich den soliden 7. Zwischenrang. Den ersten Heat konnte ich daraufhin gewinnen. Im Halbfinale bin ich leider über den ersten Sprung gestürzt (zum Glück ganz ohne Verletzung). Daraufhin konnte ich das kleine Finale (Entscheidung Rang 5 bis 8) gewinnen, was für mich ein Erfolg war!

Nun bin ich nach den drei ersten Europacups auf Platz 7 der Jahreswertung! :-)

Tag 3, 14. Januar 2018

2. Europacup, 4. Schlussrang

 

Am Sonntag habe ich fast jeden Heat gewonnen - bis aufs Finale. Dort wurde ich zwischen zwei Athletinnen eingeklemmt, ich drehte mich ab und stürzte zusammen mit einer Französin. Leider konnte sie bereits weiterfahren, als ich noch in der Landung eines Stepdowns lag. Somit reichte es mir „nur“ für den undankbaren 4. Rang. 

Auf der EC-Jahreswertung bin ich damit einen Rang nach vorne gerutscht: Momentan: Rang 6.

Nachmittags-Training Lenk

9. Januar 2018

Als Sportschul-Training fuhren wir wegen starken Windes in Grindelwald an die Lenk. Dort trainierten wir auf dem verschneiten "Touristen-Cross". Die Elemente an sich waren somit keine Herausforderung. Trotzdem war es sehr schwierig, den Kurs schön und schnell zu fahren, ohne zu fallen, weil es sehr weich war und man sich leicht "vergraben" konnte. Dieses Missgeschick konnte ich leider nicht verhindern, fiel und ein Teamkollege hatte keine Chance mehr, auszuweichen. Das Resultat: Helm komplett kaputt, ich komplett ganz! :-) 

Gegen Trainingsende steckten wir noch ein Slalom-Kurs, bei dem wir nochmals an der Brettposition beim Karven feilten.

Trainingstag Grindelwald

6. Januar 2018

Am Samstag haben wir den ganzen Tag auf unserer Startgerade traininert. Es war traumhaftes Wetter und ich konnte sehr viel profitieren. Wir haben viele Videos gedreht. Ich werde sie sobald als möglich hier hochladen.

Von Weihnachtsessen, Trainingsplänen und Guezli

29. Dezember 2017

Die «Wochen-Zeitung» stellte einigen Sportlern aus unterschiedlichen regionalen Vereinen und Klubs Fragen zum Thema Festtage oder Training.

So habe auch ich diese vier Fragen gerne beantwortet - schaue selbst!

von Weihnachtsessen, Trainingsplänen und Guezli

Wintercamp Grindelwald

27. - 30. Dezember 2017

Im Wintercamp konnten wir in Grindelwald direkt im Berghaus First übernachten. So waren wir immer die ersten auf der Piste und die letzten die gingen!

Am Mittwoch konnten wir zum ersten Mal auf unsere Startgerade. Es ging hauptsächlich darum, sich daran zu gewöhnen, um an den nächsten Tagen an Einzelheiten feilen zu können. Da ich über Weihnachten krank wurde, war ich noch nicht wirklich fit, hörte gut auf meinen Körper und liess ein paar Fahrten aus.

Auf Donnerstag hatte es so viel geschneit, dass wir am Vormittag etliche Powder-Abfahrten machten. Das ist etwas vom Schönsten! Am Nachmittag schaufelten wir über eine Stunde unsere Startgerade frei. Danach trainierten wir darauf. Ich war ziemlich fit und sehr motiviert, so kam ich ein grosses Stück weiter!

So viele Durchgänge wie am Freitag Morgen habe ich wohl noch kaum einmal machen können: ich konzentrierte mich, fuhr die Startgerade, kontrollierte meine Zeit und ging wieder zum Start hoch - das wiederholte sich den ganzen Tag. Am Nachmittag hatten wir dann so viel Wind, dass wir kaum effektiv trainieren konnten. Trotzdem machten wir noch ein paar gute Fahrten. Gegen Schluss feilte ich noch an meiner Startgeschwindigkeit.

Dann folgte noch ein Regentag: am Samstag hat es bis oben geregnet, die meisten waren durch und durch nass. Der Schnee klebte so fest, dass wir Ziehwege vergessen konnten. Lösung: Park - wir waren den ganzen Vormittag auf einem Böxli und einer Tube am Freestylen. Ich konnte viel profitieren, besonders weil ich sonst nicht häufig auf Böxli und Tubes anzutreffen bin.

Am Abend waren wir jeweils auch draussen: Die Freestyler haben Rails aufgestellt, wir Boardercrosser bauten einen Pumptrack mit Startgate!

 

An diesen vier Tagen arbeitete ich an Kleinigkeiten, die ich verbessern wollte. Die Startgerade bot eine sehr gute Möglichkeit dafür. Dass wir gleich neben der Unterkunft auch noch jederzeit trainieren konnten und wir viel Zeit für das Team hatten, machte das ganze Camp eigentlich perfekt!

2 Schneetage in Grindelwald

22. + 23. Dezember 2017

Vor den Weihnachten konnten wir in Grindelwald nochmals auf die Piste. Am Freitag war die Sicht sehr schlecht. Trotzdem waren am ganzen Tag "Hasenfussrennen" auf dem Programm = wer ist am schnellsten unten am Lift?

Dafür mussten wir sehr viel Vertrauen aufbringen, denn es war nicht einfach, praktisch blind und möglichst ohne Kurve eine Piste zu bewältigen, die man je nach dem nicht einmal bei guter Sicht kennt. 

Am Samstag war traumhaftes Wetter und Eröffnungstag der Halfpipe. Ich war zuvor nur in Les2Alpes einmal in einer Pipe, musste mich also hauptsächlich daran gewöhnen. Ich konnte aber viel profitieren und freue mich auf weitere Tage in der guten Halfpipe!

Schneewochenende Grindelwald

9. + 10. Dezember 2017

In der Nacht von Freitag auf Samstag hatte es viel geschneit. So hatten wir am Samstag die besten Powder-Bedingungen. In Grindelwald konnten wir bei schlechter Sicht einen ganzen Tag im "Puderzucker" neben der Piste fahren und viele Tricks in eine weiche Landung wagen.

Auch am Sonntag waren wir neben der Piste, jedoch machte der Regen den Schnee schwer und klebrig. Trotzdem hatte ich sehr viel Spass, müde Beine und ein super Training.

Wettkampfwoche Pitztal (Österreich)

28. November - 3. Dezember 2017

Zusammenfassung

Im Pitztal (Tirol) konnte ich optimal in meine Saison starten. Auf dem Papier verbesserte ich mich jeden Tag um ein paar Ränge: 17., 9., 4., 3.. (Resultate)

Snowboardtechnisch konnte ich täglich extrem viel profitieren, ich konnte sehr viel fahren und gute Erfahrungen sammeln. Bei den Europacups war der Himmel wolkenbedeckt, beim Junior FIS hatten wir die beste Sicht. Was aber die ganze Woche galt: es war seeeeeeehr kalt (-27°C) und die Sonne schien beim Kurs keine Minute.

Alles in Allem eine sehr gute Woche mit vielen Eindrücken und Emotionen!

Mein nächster Wettkampf ist erst im neuen Jahr. Das heisst, dass ich jetzt an allen aufgetauchten Unsicherheiten feilen kann, um mich möglichst überall sicher zu fühlen.

Tag 128. November 2017

Trainingstag Europacup

 

Am ersten Tag konnte ich den Kurs gut besichtigen gehen und ein paar Fahrten machen. Am Abend zeichnete ich die Strecke in mein Kursbüechli.

 

Tag 2, 29. November 2017

1. Europacup, 17. Schlussrang

 

Nun habe ich meinen ersten Europacup von diesem Jahr hinter mir. Ich fühlte mich auf dem Kurs sehr wohl und sicher, ich hatte extrem gute Trainingsläufe gegen gute Fahrerinnen. Der erste Lauf lief sehr gut, im zweiten fuhr ich unter anderem mit einer der besten Snowboardcrosserin der Welt (Belle Brockhoff, AUS) zusammen. Ich hatte einen Raketenstart und war allen anderen beim ersten Element bereits eine Brettlänge voraus! Leider konnte ich diese Geschwindigkeit bei einem der nächsten Elementen zu wenig gut einschätzen, worauf ich stürzte (zum Glück nicht schmerzhaft!).Trotzdem bleibt mir der solide 17. Rang von 50 gestarteten Frauen und ein sehr gutes Gefühl für die kommenden Wettkämpfe!

 

Tag 3, 30. November 2017

2. Europacup, 9. Schlussrang

 

Der zweite EC ist ebenfalls Geschichte. Heute bin ich in die top 10 gefahren - ich beendete das Rennen auf dem 9. Rang!Mit meinen Fahrten bin ich im Grossen und Ganzen zufrieden, ich habe mich auch auf einer anderen Startgerade von Anfang an sicher gefühlt.

 

Tag 4, 1. Dezember 2017

Trainingstag Junior FIS

 

An diesem Tag trainierten wir zwei Stunden lang auf dem etwas umgebauten Kurs. Dies war eine gute Vorbereitung aufs Wochenende!

 

Tag 5, 2. Dezember 2017

1. Junior FIS, 4. Schlussrang

 

Beim Junior FIS konnte ich als beste Schweizerin überzeugen: ich kämpfte mich ins Finale. In der ersten Steilwandkurve kam mir eine Italienerin sehr nahe, fuhr mir hinten aufs Brett und ich drehte mich. So verlor ich die ganze Geschwindigkeit und verpasste so das Podest nur knapp.

Mit dem vierten Rang von knapp 50 Frauen bin ich aber trotzdem sehr zufrieden, es waren gute Fahrerinnen am Start.

Morgen greife ich nochmals an, wer weiss, ob es diesmal aufs Treppchen reicht!?

 

Tag 6, 3. Dezember 2017

2. Junior FIS, 3. Schlussrang

 

Der heutige Wettkampftag fing nicht besonders gut an: im Training konnte ich mich schlecht konzentrieren. Beim einen Lauf geriet ich vor einem Sprung auf die Kante, flog wie ein Superman durch die Luft, landete mit dem Bauch auf dem Naggel ("Übergang in die Landung") und kriegte kaum mehr Luft.

Nach den nicht sehr zuversichtlichen Trainingsfahrten hatte ich Pause, weil zuerst die Männer am Start waren. An der Wärme (draussen war es 27°C und keine Sonne) konnte ich zum Glück meinen Fokus zurückgewinnen. Für mich war klar: ich will nochmals alles geben!

Im Wettkampf bin ich ohne gröberen Fehler Heat für Heat weitergekommen, bis ich mich fürs Finale aufwärmte.

Dort hatte ich einen soliden Lauf. Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen: im Ziel zählte das Fotofinish. Ich klassierte mich auf dem dritten Rang und darf nun eine weitere Medallie von einem Rennen mit FIS-Status zu meinen zählen!

Trainingstag Metsch

25. November 2017

Dieser Tag stand ganz im Zeichen von "Spass haben". Im Berner Oberland hatte es geschneit, so konnten wir mit den kleineren Snowboardcrossern einen Tag auf dem Schnee verbringen und viel ausprobieren. 

Trainingslager Pitztal (AUT)

18. - 21. November 2017

Vor dem ersten Wettkampf der Saison fuhren wir für vier Tage ins Pitztal. Dort konnten wir zum ersten Mal auf einem ganzen Kurs trainineren. Es waren sehr viele Nationen dort, so konnte ich mit direkten Gegnerinnen an den letzten Schnittstellen feilen.

Dieses Trainingslager stimmte mich positiv auf das erste Rennen ein und ich konnte viel profitieren - schon nur, wenn ich den besten Snowboardcross-FahrerInnen der Welt zuschaute.

Schneetag mit Andri, Zermatt

12. November 2017

An diesem Sonntag war ich mit meinem Bruder Andri in Zermatt. Es war sehr schön, einmal nur mit ihm unterwegs zu sein und einen ganzen Tag mit ihm zu verbringen. Seit ich in der Lehre bin, hatten wir diese Zeit leider nur noch selten.

Trainingstag Les Diablerets

11. November 2017

Am 11. November 2017 reisten wir nach Les Diablerets. Das Wetter erlaubte uns ein anderes Training als gewohnt. Aufgrund des dicken Nebels und Schneesturms konnten wir die Sprünge im Park nicht sehen. Trotzdem sprangen wir mit der kleinen Hilfe der "Bäseli" quasi blind über die kleineren Kicker, was unser Vertrauen zum Snowboard auf die Probe stellte. 

Nach dem Mittagessen konnten wir nicht mehr zum Park gehen. Nichts desto trotz trainierten wir weiter - wir bauten uns einen Pumptrack bei der Bergstation und übten so das Rollerpushen. Weiter unten schaufelten wir uns noch zwei kleine Sprünge, um Back- und Frontflips zu üben.

Das war ein spezielles, aber gutes Training auf dem Schnee!

verlängertes Schneewochenende Zermatt

28. - 31. Oktober 2017

Die vier Tage in Zermatt liefen ähnlich ab wie das Wintercamp.

Airtime sammeln auf den Kicker wurde gross geschrieben, der Fokus lag aber auf den Positionen auf dem Snowboard.

Wintercamp 2, Zermatt

10. - 14. Oktober 2017

Vom 10.-14. Oktober 2017 fand bei der BABE das traditionelle Herbstcamp statt. Mit am Start waren fast alle Teams der Boardercrosser, Freestyler und auch die jüngsten, die Sportster. Bei wolkenlosem Himmel und sturmfreiem Wetter konnten wir jeden Tag im Camp vollgas geben.

Wir waren viel im Park am Kickerspringen, karvten und übten vieles mehr auf dem Schnee.

Am Abend gab es immer Konditions- und Kraftblöcke und wir waren viel im Skatepark.

 

Powertest & Teamday

8. + 9. Oktober 2017

Am Sonntag nach dem ersten Herbstcamp fand in Bern der halbjährliche Powertest statt. Anhand von verschiedenen Übungen werden dort die Fortschritte im konditionellen Bereich getestet, die über den Sommer gemacht wurden.

Mit meinem Resultat (60 Punkte) bin ich zufrieden.

 

Am Montag traf ich mich mit meinem Team in Zollikofen. Dort besprachen wir verschiedene saisonale Unklarheiten, schauten uns einen Film über Snowboardcross an und wanderten danach gemüthlich nach Bern. Dort vergnügten wir uns eine Stunde lange im Adventure Room. In einem Team von vier AthletInnen hatten wir das Ziel, möglichst schnell aus dem Raum auszubrechen. 

Das war ein sehr interessantes Erlebnis, das unser Team für die Saison nochmals mehr zusammenschwiss!

Herbstcamp 1, Hintertux, Österreich

1. - 5. Oktober 2017

Die Trainingswoche in Österreich stand im Fokus, selbst das Snowboarden zu erfahren und das eigene Wissen zu vertiefen. Auf dem Schnee testeten wir systematisch verschiedene Bindungswinkel und Stance-Breiten. Dabei stand insbesondere mein Gefühl im Fokus, mit welchem Winkel ich mich am wohlsten fühlte. Am Nachmittag und Abend wurden dann die verschiedenen Arten auf dem Brett zu stehen noch theoretisch analysiert und alle möglichen Bindungsfeinenstellungen besprochen.

Aber nicht nur der Kopf war am Arbeiten, auch das Skateboarden wurde intensiv ausgeführt. In der nahegelegenen Bowl konnten ich sehr viele Fortschritte erzielen.

Weiter geht es in Zermatt, mit einem Rucksack voll von neuen Erkenntnissen über die Leidenschaft die unser ganzes Team verbindet.

Belpathlon

16. September 2017

Das SBX-Performer Team (mein Team) nahm am 16.09.2017 am Multisport Event im Gürbetal teil. Wir nahmen als 4er Team teil und jeder Athlet absolvierte eine Disziplin. 

Auf der 14.5 km langen Inline Streke eröffnete ich als Startläuferin den Event für das “#babesnowboard” Team.

Auf dem Bike zeigte Thomas Abegglen, dass er nicht nur im Downhillen gut ist, sonder auch ordentlich in die Pedalen treten kann. 

Auf dem Rennrad konnte Léonie Wiedmer leider verletzungsbedingt nicht starten. Als Ersatz für sie ging mein Trainer Kevin Arnold auf die schöne Rennvelostrecke über den Belpberg.

Auf der Laufstrecke gab Leandro Buntschu alles für sein Team. Am Ende war er so schnell unterwegs, das der gemeinsame Zieleinlauf für das Team unerwartet kam und auch der Team eigene Fotograf noch nicht bereit war.

Alles in allem ein super Event. Die Organisatoren haben einen super Job gemacht. Und das ganze Team hatte Spass gemeinsam und füreinander alles zu geben.

Schneehalle Landgraaf, Holland

4. - 9. September 2017

Am 4. September 2017 fuhren wir mit unseren Snowboards an einen, fürs Snowboardfahren eher untypischen Ort. In Landgraaf, Holland trainierten wir eine Woche lang in einer Halle, die an einen kleinen Hügel gebaut wurde. Das Hotel mit Restaurant ist im gleichen Gebäude wie das “Skigebiet”. Die etwa 600 Meter lange Halle ähnelt mit ihren -4° C einer Tiefkühltruhe und beinhaltet einen Sessellift, drei Tellerlifte, einen Freestylepark und zwei Pisten. Die eine Piste ist offen für alle Besucher, die andere können Gruppen für zwei mal zwei Stunden mieten. Dieses Angebot ermöglichte uns ein optimales Alpintraining, welches sehr wichtig für das Brettgefühl, die Brettposition und den Kantendruck ist.

Im Freestylepark gab es für alle etwas: Sprünge für alle Fahrniveaus, genug Rails und Boxen zum Auslesen. Schliesslich ist es der weltweit grösste indoor Park!

Die Halle ist täglich von 7:00 bis 23:00 Uhr  geöffnet. So waren wir jeweils fünf bis sieben Stunden auf dem Schnee. Zwischendurch standen noch Konditionsblöcke auf dem Programm. Neben der Halle führte eine lange Treppe auf den Hügel, die sich perfekt für ein vielfältiges Training eignete!

Im Nachbardorf gab es zudem eine Skatehalle, die selbstverständlich auch benutzt werden musste.

Dieses Trainingslager war sehr speziell, weil ganz andere Bedingungen herrschten als ich es mir gewöhnt bin. Trotzdem konnte ich viel profitieren und verbessern.

verlängertes Schneewochenende Zermatt

26. - 28. August 2017

An diesem Schneewochenende in Zermatt konnten wir die Startgerade benutzen. Es tat sehr gut, dass ich mich schon im August einmal aus einem Startgate ziehen konnte!

Sommercamp Les Deux Alpes

8. - 13. Juli 2017

In der ersten Sommerferien-Woche fuhren wir nach Les Deux Alpes in Frankreich.

Während der Anfahrt gab es einen Zwischenstopp in Annecy bei der Bowl zum Skaten.

Jeden Morgen nach dem Morgensport feilten wir auf dem Gletscher an unseren Grundpositionen auf dem Brett und hatten viel Spass in der Super-Pipe. Am Nachmittag forderten wir uns jeweils gegenseitig auf den Bike-Strecken heraus.

In dieser Woche machte ich riesige Fortschritte, sowohl auf dem Schnee, als auch beim Downhillen!

Bernisch Kantonaler Nationalturntag

1. Juli 2017

Vor ein paar Jahren besuchte ich Nationalturnlager und bestritt regelmässig Wettkämpfe. Damals kämpfte ich jeweils am Nachmittag mit den Jungs (schwingen & ringen). Am Bernisch Kantonalen Nationalturntag in Affoltern i.E. gab es eine Frauenkategorie, ohne die Kämpfe im Sägemehlring, dafür mit allen Vornoten. Ich meldete mich an, um mich polysportiv messen zu können und meine Freunde aus den Lagern wiederzusehen. Mit meinem Resultat bin ich zufrieden: Ich schloss mit dem dritten Schlussrang ab und erkämpfte mir damit den Zweig (Auszeichnung).

Meine Resultate (Maximalnote 10):

 

Freiübung (Bodenturnen): 10

Steinheben: 10

Steinstossen: 10

Sprint: 9.1

Hoch-weit-Sprung: 9.1

Weitsprung: 8.1

Schneetraining Zermatt

17. + 18. Juni 2017

Mein erstes Schneetraining der neuen Saison fand bereits im Juni in Zermatt statt. Unser Schwerpunkt am Morgen lag jeweils auf den Basics. Am Samstag Nachmittag forderten wir uns untereinander heraus, indem wir einander auf dem Board verschiedene Aufgaben stellten. Nach einem Volley- und Fussballspiel und einem Rumpftraining genossen wir in der Matter-Vispa ein frisches Bad.

Am Sonntag Nachmittag war grosser Spass angesagt. Wir probierten neue Tricks aus und übten uns im Waterslide!

Ich konnte viel profitieren und freue mich bereits auf das Sommercamp in Frankreich.

Pumpking-Challenge Chur

10. Juni 2017

Am 10. Juni 2017 startete ich an der Pumpking Challenge in Chur. Dies ist ein Event, welcher zu einer Serie gehört. Der/die ToursiegerIn wird Pumpking, respektive Pumpqueen genannt. Ich war zuvor noch nie an einem Pumptrack-Wettkampf und auch das Training auf einem solchen fiel sehr spärlich aus. Trotzdem konnte ich mich auf den achten Schlussrang platzieren. Ich denke, das ist ein solides Ergebnis.

Das Ziel ist es, in möglichst kurzer Zeit die vorgegebene Runde auf dem Pumptrack mit dem Skateboard zu fahren. Ein Pumptrack sieht im übertragenen Sinne folgendermassen aus:

Kondicamp Fuerteventura

19. - 26. Mai 2017

Vom 19. bis am 26. Mai 2017 war ich mit den Leistungssport-Teams der BABE in Fuerteventura (Kanarische Insel). Jeden Morgen nach dem Morgensport fuhren wir von unserer Villa am Meer zum Surfen. Es war mein erstes Mal, dass ich auf Wellen ritt. Ich konnte sehr viel profitieren und lernen! Am Nachmittag hatten wir jeweils ein wenig Zeit für uns. Gegen Abend hatten wir dann ein Block Kondition verschiedener Art. Nach dem Nachtessen beschäftigten wir uns mit Skateboardfahren, gingen in den hauseigenen Whirlpool und erholten uns danach ausgiebig.